QUEEN OF POP

Exciting World of Music

Green Day Konzert 2009 in München (Olympiahalle)

Über zwei Stunden energiegeladenes Konzert haben die Burschen von Green Day heute in der Münchner Olympiahalle auf´s Parkett gelegt. Bemerkenswert, dass die Jungs auch noch nach fast schon 20 Jahren eine derartige Show hinlegen, bei der man von der ersten bis zur letzten Minute merkt bzw. den Eindruck hat, dass sie immer noch Spaß an ihrem Job haben. Die einfache, aber wirkungsvolle Licht- und Videoinstallation sorgten ebenso wie eindrucksvolle und lautstarke Feuerwerke und Knalleinlagen für den passenden Rahmen. Insgesamt gab es tüchtig was auf die Ohren.

Dass Billie Joe Armstrong ein Meister-Animateur ist und es weiss, sein Publikum zu begeistern und zum mitmachen zu bewegen braucht man wohl keinem sagen, der schon einmal auf einem Green Day Konzert war. So bleibt das Konzert für diejenigen, die auf die Bühne gehievt wurden, um zu tanzen, mit Wasserpistolen das Publikum nasszuspritzen oder zu musizieren sicherlich ein unvergessliches Ereignis. Ganz großen Respekt daher nicht nur an die Green Day Musikanten selbst, sondern auch an die drei Laiendarsteller, die beim obligatorischen Improvisations-Lied Gitarre, Drums und Bass inkl. Top-Bühnenshow und Stage-Diving darboten. Aber das blonde Wuschelhaar und sein vollständig entblöstes Maurerdekolleté (=blanker Arsch) waren das Tüpfelchen auf dem Billie-Joe-i, das die Mädels völlig aus dem Häuschen brachte.

Aber eine Frage bleibt leider unbeantwortet: Wer war der besoffene rosa Anheizer-Hase? War es Très Cool oder Billie Joe höchstpersönlich? Oder einfach ein ganz gemeiner Flitzer, der der Security durch die Lappen ging???

Posted 2 years, 3 months ago at 00:37.

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Madonna Konzert in München - 18.08.2009

Im Rahmen ihrer Sweet & Sticky Tour 2009 hat uns Madonna am gestrigen Dienstag hier in München beglückt. Die Rechnung mit den eher gesalzenen Ticketpreisen ging für Madonna und die Veranstalter leider nicht so ganz auf. Leere Plätze und dementsprechend verhaltene Stimmung waren die Folge. Ein gutes Konzert sieht meines Erachtens wirklich anders aus, von Stimmung konnte bei dem gestrigen Konzert der wahren Queen of Pop keine Rede sein.

Nachdem es mein erstes Madonna Konzert war habe ich keinen Vergleich zu ihren anderen Konzerten, eins steht aber fest - es war definitiv nicht nur mein erstes, sondern auch mein letztes. Von 19.15 Uhr bis 20.30 Uhr wurde das Münchner Olympiastadion durch den Vor-DJ (Vorband gab es leider keine) beschallt, danach war erst einmal warten auf die Queen of Pop angesagt, die eine gute Stunde später dann mit ihrer Showtanzgruppe auf der Bühne erschien. Hier ein Video zum Konzert Opening:

Im Mittelpunkt der Show stand eher Madonna´s Aerobicprogramm, als eine wirklich musikalische Darbietung. Das gesamte Konzert war schätze ich Playback, woraus die gute Madonna auch offensichtlich kein Geheimnis macht. Denn anders kann ich es mir nicht erklären, dass sie während sie eigentlich singen sollte noch parall “Hello Münschen” oder ähnliches ins Mikrofon schreit - der Gesang lief natürlich astrein weiter. Um von Zeit zu Zeit ihre Klamotten zu wechseln war es ihr dann auch für ganze Lieder wichtiger hinter der Bühne zu verschwinden - Hauptsache die Show auf der Bühne lief weiter. Aber wie gesagt, es war mein erstes Madonna Konzert - vielleicht ist das ja normal. Die Musik hat mit dem was ich kannte noch kaum etwas zu tun, da alle Lieder - zumindest sind sie so bei mir angekommen - komplett entstellt waren. Die alten Songs wurden mit einem Beat unterlegt, der sie haargenauso klingen ließ wie die neuen, die neuen wurden mit irgendwelchem pseudooriginellem musikalischen Mischmasch bis zur Unkenntlichkeit aufgehübscht - ein Kessel Buntes, der in keinster Weise einer durchgängigen Linie folgte, die das Publikum in eine ordentliche Konzertstimmung gebracht hätte.

Nach 1,5 Stunden Playback, Tanz und Gehoppse à la Las Vegas wurde dem Publikum dann auch ganz klar vermittelt, dass die Show zu Ende ist und sie sich jetzt besser nach Hause schleichen sollten. Der letzte Song endete mit einem großen Game Over auf dem Screen, Madonna verschwand von der Bühne und die Stadionbeleuchtung weckte das Publikum aus der gelangweilten Konzertstarre auf. Letzten Endes schien es, als ob das Publikum über dieses abrupte Konzertende froh und dankbar war, da ihm so das anstrengende - und wenn, dann sowieso nur aus Höflichkeit und Ehrerweisung der ehemals grandiosen Queen of Pop erbrachte - Klatschen und betteln für die eine oder andere Zugabe erspart blieb.

Posted 2 years, 5 months ago at 20:22.

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